FTI Sommer 2013

FTI setzt im Sommer 2013 mit großem Angebot auf Griechenland
-Rund 55 Prozent mehr Flugverbindungen nach Korfu, Kreta und Rhodos -Der Veranstalter FTI Touristik feiert 2013 seinen 30. Geburtstag -Geschäftsjahr 2011/12: Umsatzwachstum von 29 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro -FTI als Vorreiter: Der Orientspezialist bietet Oman als Badedestination an -Neue Destinationen im Eigenanreiseprogramm: Skandinavien, Benelux und Osteuropa -Top-Destinationen und Preisentwicklung: Nordafrika, Abu Dhabi und Oman günstiger -Produktlinie sportiv für Aktive und neuer Manolito Club für Kids und Teens -Zwei Kataloge für Spanien, Portugal und Kapverden. Neues Layout für Gold by FTI

Die FTI Group blickt auf das vergangene Jahr zurück und präsentiert die Sommerkataloge für 2013. Mit dem neuen Geschäftsjahr 2012/13 beginnt auch gleichzeitig das Jubiläumsjahr für FTI Touristik: Der Veranstalter feiert im kommenden August sein 30-jähriges Bestehen. Ein Kofferanhänger ziert nicht nur das Cover der neu erschienenen Sommerkataloge, er markiert auch zahlreiche Jubiläumsangebote im Katalog. Firmengründer und CEO Dietmar Gunz blickt zurück: „In den vergangenen 30 Jahren haben wir es geschafft, uns auf dem schnelllebigen Reisemarkt zu etablieren und zu einem der größten Touristikkonzerne Europas zu werden. Wir haben uns dem Puls der Zeit angepasst, selbst neue Trends gesetzt und ständig an Abläufen und Strukturen gearbeitet, um immer schneller auf neue Marktbedingungen zu reagieren.“


Reiseangebote von FTI

Anlässlich der Programmvorstellung präsentierte die FTI Group in München auch die Zahlen für das Geschäftsjahr 2011/12: Von 1. November 2011 bis 31. Oktober 2012 erzielte das Unternehmen einen konsolidierten Gesamtumsatz von 1,8 Milliarden Euro (fakturiert 2,2 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Vorjahr mit 1,4 Milliarden Euro entspricht dies einem tatsächlichen Umsatzwachstum von 29 Prozent. Die aktuellen Zahlen beinhalten auch die Umsatzleistungen von Unternehmen, die im vergangenen Jahr von FTI zugekauft wurden – darunter der Online-B2B-Anbieter für Unterkünfte Youtravel und das französische Traditionsunternehmen Starter. Ohne Berücksichtigung dieser Akquisitionsumsätze ergibt sich auf Basis der Berechnungsgrundlage aus dem Vorjahr ein organisches Wachstum der FTI Group von 16 Prozent.

Top-Destinationen im Sommer 2012 und Winter 2012/13
Den vergangenen Sommer konnte FTI im Vergleich zum Vorjahr mit einem Buchungsplus im zweistelligen Prozentbereich abschließen. Besonders gefragt waren Spanien, die Türkei, die Karibik, die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA sowie die Länder im Bereich Eigenanreise wie Österreich, Deutschland, die Schweiz, Frankreich und Norditalien.
Auch die Entwicklungen für die aktuelle Wintersaison 2012/13 sind zufriedenstellend. Zu den großen Gewinnern zählen die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Veranstalter hat sein Angebot für den laufenden Winter verdoppelt und konnte seine Position als Marktführer in diesem Bereich ausbauen. „Die größte Nachfrage können wir derzeit für Dubai und Abu Dhabi verzeichnen“, sagt Dietmar Gunz, CEO der FTI Group. „Aber auch noch unbekanntere Regionen etablieren sich. Ras Al Khaimah beispielsweise erfreut sich immer größerer Nachfrage bei Familien. Auch im Bereich des Individualtourismus können wir einen deutlichen Trend erkennen.“ Ägypten zählt im Winter ebenfalls wieder zu den Top-Destinationen. Der Veranstalter hatte das Hotelangebot um 35 Prozent erweitert und die Flugkontingente stark ausgebaut. Im Langstreckenbereich steht im Winter 2012/13 Asien bei den FTI-Gästen besonders hoch im Kurs.

Der griechische Sommer bei FTI: Neue Flugverbindungen und attraktive Familienangebote
Im Sommer 2013 baut FTI Touristik sein Griechenland-Angebot aus. Der neue Katalog für Griechenland und Zypern beinhaltet 275 Hotels sowie drei Rundreisen. Der Veranstalter hat elf Inseln, darunter Vertreter der Dodekanesinseln und die Kykladeninsel Santorin, sowie die Festland-Regionen Chalkidiki, Peloponnes und Parga im Programm. Im Sommer 2013 stockt FTI das Flugangebot nach Griechenland deutlich auf: Mit SunExpress und Olympic Air bietet der Veranstalter an den beliebten Wochenendterminen neue Verbindungen ab sieben deutschen Flughäfen nach Korfu, Kreta und Rhodos an. Damit erhöht sich das Flugangebot auf die drei Inseln um rund 55 Prozent. „Griechenland ist nach wie vor ein attraktives Reiseziel und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Heike Niederberghaus, Managing Director FTI Touristik. „Das Land hat viele Stammgäste, die die griechische Gastfreundschaft schätzen. Wir sind überzeugt, dass die allgemeine Nachfrage für diese vielfältige Destination im kommenden Sommer wieder deutlich ansteigen wird.“ Auch die Gästebetreuung vor Ort wird verstärkt: Mit 16 eigenen Büros in Griechenland sichert FTI die hohe Service-Qualität vor Ort.

Oman als Badedestination buchbar bei FTI
Das Sultanat Oman nimmt im Orientprogramm von FTI eine zunehmend wichtigere Rolle ein. Bisher bietet der Veranstalter mit 40 Hotels von drei bis fünf Sternen, einer Rundreise und abwechslungsreichen Ausflügen in und um Muscat und Salalah sowie im Landesinneren ein Programm für Individualreisende. „Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt mehr als dreimal so viele Buchungen für den Winter als im Vorjahr“, sagt Heike Niederberghaus Managing Director bei FTI. Der FTI-Expansion am Golf von Oman kommen die zahlreichen Flugverbindungen von Oman Air zugute: Sechs Direktflüge pro Woche ab Frankfurt und drei Direktflüge pro Woche ab München bietet der Nationalcarrier.

Auch für Badeurlauber wird jetzt die passende Infrastruktur geschaffen. In den kommenden sieben bis zehn Jahren entstehen direkt am Arabischen Meer und am Golf von Oman die beiden Ferienresorts Salalah Beach und Jebel Sifah. In beiden Resorts werden jeweils fünf Hotels eröffnet. Die Häuser Sifawy Boutique in Jebel Sifah und Juweira Boutique in Salalah Beach wurden schon fertig gestellt und sind für FTI-Kunden bereits buchbar.

Neue Destinationen im Eigenanreisebereich: Skandinavien, Benelux und Osteuropa
FTI ergänzt sein Eigenanreise-Portfolio um neue Länder und Regionen in Nord-, Ost- und Westeuropa. In dem Katalog „Deutschland, Benelux, Skandinavien“ präsentiert der Veranstalter erstmals acht Rundreisen und 68 Hotels in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. Darunter sind Domizile in Gebirgslandschaften und an Fjorden sowie Badehotels auf Bornholm und Jütland. Auf 70 Seiten finden Urlauber in Belgien und den Niederlanden Küstenhotels, Ferienparks sowie Häuser und Apartments in unberührter Natur.
Nach erfolgreicher Einführung im Winter 2012/13 nimmt FTI Osteuropa auch ins Sommerprogramm auf und präsentiert in dem Katalog „Kroatien und Osteuropa“ 69 Hotels und drei Rundreisen. In Polen legt der Veranstalter zwei Selbstfahrertouren auf und in Ungarn lädt eine Autorundreise zum Kennenlernen des Landes ein. In Tschechien liegt ein Schwerpunkt auf Wellness-, Aktiv- und Wanderhotels im Riesengebirge sowie im Böhmerwald.
Das Deutschlandangebot wird im Bereich Familien- und Aktivprogramme ausgebaut. Neu sind zwei Manolito Clubs im IFA Hotel Fehmarn in Schleswig-Holstein und im Parkhotel Böhmerwald im Bayerischen Wald sowie das Sommerferiencamp Family Adventure in Willingen im Sauerland.

Sommer 2013: Preisentwicklung und Sparpotenzial für Frühbucher
Fernreisen werden im kommenden Sommer im Durchschnitt um drei bis vier Prozent teurer. Einige Langstrecken-Destinationen bleiben jedoch preisstabil, darunter Sri Lanka, die Seychellen und Thailand. In der Türkei, Spanien und Portugal zahlen FTI-Urlauber zwei Prozent mehr. Reisen nach Ägypten, Marokko und Tunesien werden bis zu drei Prozent günstiger, wobei die größte Ersparnis in Ägypten möglich ist. Auch der Orienturlaub wird im kommenden Sommer günstiger: Im Emirat Abu Dhabi um sechs, in Oman um fünf bis zehn Prozent. In Griechenland bleiben die Preise stabil. „Generell bauen wir unser Angebot im Bausteinbereich immer weiter aus, da wir hier eine deutlich wachsende Nachfrage verzeichnen“, sagt Dietmar Gunz, CEO der FTI Group.

Sparpotenzial bieten die Frühbucherrabatte, mit denen Ermäßigungen von bis zu 40 Prozent möglich sind. FTI bietet drei Frühbucher-Stufen an: Die TOP-Frühbucher-Preise in ausgewählten Hotels gelten in der Regel bis zum 28. Februar 2013. Superfrühbucher-Rabatte, mit denen FTI 44 Prozent der Häuser im Pauschalreisebereich ausgezeichnet hat, sind überwiegend bis zum 31. März 2013 erhältlich. Frühbucher-Ermäßigungen gibt es in mehr als 80 Prozent der Pauschalhotels, größtenteils bis zum 30. April 2013. Daneben erhalten Frühbucher für ausgesuchte Hotels einen zusätzlichen FTI-Bonus in Höhe von bis zu 60 Euro. Im Rahmen des 30-jährigen FTI-Jubiläums finden sich in jedem Katalog zusätzliche Geburtstagsrabatte auf Buchungen von Hotels, Rundreisen oder Mietwägen.

Und es gibt eine Reihe weiterer Spar-Möglichkeiten: Besonders attraktiv für Familien ist das „Kindergeld“ von 50 Euro in ausgewählten Hotels für Buchungen bis zum 31. Januar 2013. Mehr als 70 Prozent der Hotels im Pauschalprogramm bieten diese Rabattform an. Daneben gibt es erneut Frühbucherabschläge bis zu 100 Euro für Flüge sowie Angebote für Bonusnächte wie 7=6, bei denen die Gäste sieben Nächte bleiben und nur sechs bezahlen. Die verschiedenen Ermäßigungen lassen sich in mehr als der Hälfte der FTI-Pauschalhotels miteinander kombinieren.

Neue Produktlinie sportiv und neuer Manolito Club mit gleichnamiger Giraffe als Maskottchen
Neu im kommenden Sommer ist die Produktlinie sportiv. Der Veranstalter kennzeichnet innerhalb dieser Themenwelt neun Hotels in Ägypten, Marokko, Portugal, Spanien und der Türkei, die ein besonders umfassendes Sportangebot, spezielle Aktivpakete oder Ausflüge für die körperliche Fitness anbieten. Neu bei Family ist die Giraffe Manolito. Das Maskottchen ist Namensgeber der 25 Manolito Clubs, die es im Sommer 2013 geben wird. Manolito begleitet die Kinder im Urlaubsland und führt durch den 276 Seiten starken „Family-Katalog“ mit Angeboten in 19 Ländern und 189 Hotels. Ebenso Teil der FTI Themenwelten sind die Produktlinien BalancePlus und 2sam. Erstere richtet sich an Reisende, die im Urlaub Körper, Geist und Seele in Einklang halten möchten, 2sam ist geeignet für Paare, die ein romantisches Ambiente suchen. Bei beiden Produktlinien baut FTI sein Angebot aus. Schließlich zählt auch UrlaubsPlus mit Rundreisen für anspruchsvolle Urlauber zum Portfolio.

Spanien, Portugal und Kapverden in zwei Katalogen und neues Layout für „Gold by FTI – naheliegend“
Im Sommer 2013 baut FTI sein Programm für Spanien, Portugal und die Kapverden aus und präsentiert dieses ab sofort in zwei Katalogen: Balearen/Spanien Festland/Portugal und Kanaren/Kapverden. Der Veranstalter erweitert sein Portfolio um zusätzliche Aktivprogramme, zum Beispiel auf Menorca und Teneriffa. Der Themenpark PortAventura an der Costa Dorada wird in einer separaten Broschüre auf 32 Seiten vorgestellt. In den Manolito Clubs auf Mallorca, Menorca und Fuerteventura lernen und spielen junge Gäste mit der gleichnamigen kenianischen Giraffe. Sportbegeisterte finden in den Hotels der neuen Produktlinie sportiv auf den Balearen und den Kanaren das richtige Angebot. Auf den Kapverden legt der Veranstalter erstmals im Sommer zwei Inselrundreisen auf. Auf dem portugiesischen Festland warten charmante Pousadas auf anspruchsvolle Gäste und drei neue achttägige Pousada-Rundreisen führen durch verschiedene Regionen Portugals.

Im Juli 2012 präsentierte FTI den Ganzjahreskatalog „Gold by FTI – weitgereist“ im neuen Magazin-Stil. Nach der erfolgreichen Einführung wurde das Design jetzt auch für den Europakatalog „Gold by FTI – naheliegend“ übernommen. In attraktiven europäischen Destinationen wie Frankreich, Spanien und Italien wurden insgesamt 27 neue Hotels in das Portfolio aufgenommen. Der Sommerkatalog ist von April bis Oktober 2013 gültig und enthält erstmals auch 23 exklusive Rundreisen, historische Zugfahrten, Segel- und Yachttouren.

Die Kataloge für die Sommersaison 2013 sind ab dem 9. November 2012 in den über 10.000 FTI-Partnerreisebüros sowie unter www.FTI.de erhältlich. Weitere Informationen zu den neuen Sommerkatalogen von FTI finden Sie unter www.FTI.de im Bereich „Presse“. Die Katalogtitel stehen unter www.fti.de/pressebilder.html zum Download bereit.

Reisewarnung für Gaza

Reisehinweis Palästinensische Gebiete: Reise- und Sicherheitshinweise, Reisewarnung für den Gaza-Streifen und Israel – Gaza Urlaub

Vor einer Reise in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Angesichts der aktuellen Ereignisse wird von Aufenthalten im Grenzgebiet des Gazastreifens (ca. Radius von 40 Km) abgeraten. Ebenso wird geraten, von nicht notwendigen Reisen in den Süden Israels (südlich des Großraums Tel Aviv) abzusehen.

Seit dem 9. November 2012 kommt es mit besonders hoher Intensität zu Raketen- und Mörserangriffen aus dem Gazastreifen auf israelisches Territorium. Als Reaktion darauf begann eine israelische Militäroperation im Gazastreifen. Auf beiden Seiten kam es dabei zu zahlreichen Personen- und Sachschäden. Die ganz überwiegende Mehrzahl der auf Israel abgeschossenen Raketen schlug in einem Radius von 40 km vom Gazastreifen ein. Es wurden allerdings auch Raketen größerer Reichweite eingesetzt. Mehrmals wurde in Tel Aviv Luftalarm ausgelöst, am 16. November 2012 auch in Jerusalem. Es ist auch weiterhin mit deutlich verstärkten Auseinandersetzungen zu rechnen.

Reisende, die sich in Israel oder den Palästinensischen Gebieten befinden, werden aufgefordert, die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen. Auch im Großraum Tel Aviv sollten sich Reisende mit den vorhandenen Schutzvorkehrungen (Lage der Schutzräume) vertraut machen und die Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden befolgen.Auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv sind unter https://tel-aviv.diplo.de/il-de Informationen der israelischen Behörden mit Verhaltenshinweisen in Krisensituationen, u.a. bei Raketenangriffen, eingestellt. Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter Externer Link, öffnet in neuem FensterExterner Link, öffnet in neuem Fenster https://www.oref.org.il/ bzw. auf der englisch-sprachigen Facebook-Seite des israelischen Zivilschutzes (Home Front Command)

Allen Deutschen, die sich – auch nur vorübergehend – in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, wird empfohlen, sich auf der Website der Deutschen Botschaft Tel Aviv (www.tel-aviv.diplo.de) oder des Deutschen Vertretungsbüros Ramallah (ramallah.diplo.de) in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren.

In Städten der West Bank und in Ost-Jerusalem finden seit dem 15.11. zahlreiche Solidaritätskundgebungen wegen der Entwicklungen im Gaza-Streifen statt. Insbesondere in der Umgebung israelischer Checkpoints kommt es dabei auch immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Es wird geraten, auch dort die Lageentwicklung aufmerksam zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden. Es wird geraten, von nicht notwendigen Reisen in das Westjordanland abzusehen. Bei Besuchen in Ost-Jerusalem wird zu erhöhter Vorsicht geraten.

Ferner gilt:

Im Zusammenhang mit dem innersyrischen Konflikt kam es Anfang November 2012 zu vereinzelten Querschlägen von Mörsergranaten und Handfeuerwaffen in der Nähe der demilitarisierten Zone auf den Golanhöhen. Personenschäden sind bislang nicht aufgetreten.

Von Aufenthalten im unmittelbaren Grenzgebiet zu Syrien wird daher abgeraten.

Die Sicherheitslage in Israel und den palästinensischen Gebieten ist wesentlich vom israelisch-palästinensischen Konflikt geprägt.

Aufgrund des Konflikts besteht das Risiko, als Besucher in Sicherheitsvorfälle verwickelt zu werden, auch wenn diese sich nicht gegen Ausländer richten und die Sicherheitslage sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert hat, alle Infos unter Auswaertiges-amt.de

40 Prozent Anzahlung sind zu viel auf gebuchte Pauschalreise

max 20 prozent Urlaubsanzalung auf Reisepreis Für einen Reiseveranstalter ist es ärgerlich, wenn der Kunde die Reservierung verfallen lässt. Daher verlangt er häufig eine Reiseanzahlung auf die gebuchte Reise. Diese muss aber angemessen sein. 40 Prozent der Reisekosten sind es nicht.

Anbieter von Pauschalreisen dürfen von ihren Kunden nicht 40 Prozent des Reisepreises als Anzahlung verlangen. Das berichtet die Monatsschrift für Deutsches Recht» (Heft 17/2012) unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden. Nach Auffassung des Gerichts benachteiligt diese hohe Anzahlung Kunden unangemessenen. Ebenso beanstandeten die Richter, dass der Restbetrag bereits 45 Tage vor Reiseantritt fällig sein sollte (OLG Dresden, 21.06.2012 – 8 U 1900/11).

Das Gericht erklärte mit seinem Spruch die entsprechenden Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Pauschalreiseanbieters für nichtig. Die Richter befanden, es bestünde kein nachvollziehbarer Grund, warum der Kunde solch eine hohe Anzahlung aufbringen und damit quasi in Vorleistung treten müsse. Dies gelte ebenso für den frühzeitig fällig werdenden Restpreis. Dadurch werde das gesetzlich verankerte Prinzip des Zug um Zug von Leistung und Gegenleistung ohne Not außer Kraft gesetzt. Anzahlungen um die 20 Prozent sah das OLG dagegen als vertretbar an.


Reiseanzahlung

Urteil Reisestornierung Oberlandesgericht München

Urteil Reise Stornieren Oberlandesgericht MünchenGibt das Auswärtige Amt eine Unwetterwarnung für ein Reiseland aus, sind Urlauber mit diesem Reiseziel nicht selten verunsichert. Ist dann eine kostenlose Stornierung möglich? Das Oberlandesgericht München meint ja.

Das Oberlandesgericht München hat einer Urlauberin recht gegeben, die eine Sri Lanka Reise nach einer Unwetterwarnung des Auswärtigen Amts storniert hatte. Die Münchnerin bekommt den vollen Reisepreis von 5332 Euro zurück und muss keine Stornokosten zahlen (Az.: 21 U 519/12).
Die Reise war vom 26. Januar bis 11. Februar 2011 gebucht. Auf eine fünftägige Rundfahrt mit Wagen und Fahrer sollte ein Strandurlaub folgen. Am 14. Januar wies das Auswärtige Amt auf dauerhafte starke Regenfälle hin, die Ortschaften im Osten der Insel abgeschnitten und Straßen unpassierbar gemacht hätten.
Die Frau rief daraufhin das Fernostreiseunternehmen an. Eine Mitarbeiterin erklärte ihr aber, die Reise sei problemlos möglich und die geforderte kostenfreie Stornierung deshalb nicht. Die Kundin setzte eine Frist, andernfalls werde sie den Vertrag kündigen. Noch am selben Tag wurde die Reise storniert, allerdings mit 60 Prozent Stornokosten. Denn den Strandurlaub hätte die Frau gefahrlos antreten können, meinte der Veranstalter.
In der mündlichen Verhandlung hielt der Vorsitzende Richter die angekündigte Kündigung für gerechtfertigt. Die Urlauberin habe auf den Hinweis des Auswärtigen Amts sowie Berichte über Tote und 300 000 Obdachlose im Überschwemmungsgebiet reagieren dürfen. Der Veranstalter habe seine Behauptung, die Reise sei ungefährlich, nicht begründen können.
Nach offiziellen Angaben hatten die Überschwemmungen im Januar 2011 mehr als 280 000 Hektar Reisanbaufläche in Sri Lanka zerstört. Mehr als 43 Menschen waren ums Leben gekommen.

Aktuelle ReisewarnungenPreisvergleich Airline TicketReiseangebote

Reisewarnung Ghana Elfenbeinküste

Wer von Ghana in die Elfenbeinküste reisen möchte, kann das derzeit nur mit dem Flugzeug tun. Die Grenze auf dem Landweg ist bis auf weiteres geschlossen worden.

Reisehinweise Ghana Elfenbeinküste Urlauber kommen nicht mehr auf dem Land- oder Seeweg von Ghana in die Elfenbeinküste. Die Grenze ist bis auf weiteres geschlossen worden, teilte das Auswärtige Amt in Berlin in seinen Reisehinweisen für beide Länder mit. Grund dafür sind mehrere bewaffnete Überfälle mit Todesopfern auf Sicherheitskräfte in dem Land. Weiterhin möglich sind Flugverkehr zwischen beiden Ländern. Reisende in der Elfenbeinküste sollten sich generell wachsam und umsichtig verhalten.

Auswärtiges Amt – Sicherheitshinweise zur Elfenbeinküstezu Ghana -> In der Provinz Northern Region wird die Sicherheitslage durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. Dadurch ist es auch zu einer Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage durch Schließung von Geschäften gekommen. Insgesamt hat sich die Lage in den vergangenen Monaten gebessert, jedoch ist eine baldige Lösung dieser Konflikte nicht zu erwarten. Vor Reisen in diese Regionen sollten daher aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden. In Gushiegu (Gushiegu Municipality/Vorort von Tamale) besteht eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 4 Uhr morgens.


Flug nach AfrikaHotels in Afrika